Neurodermitis

Mit körpereigenem „Impfstoff“ zum Erfolg!


Was ist eine Neurodermitis und wie entsteht sie?

Unter dem Begriff Neurodermitis versteht man eine immer wieder auftretende Entzündung der Haut. Damit verbunden sind Juckreiz, Hautrötungen, trockene bis nässende Hautstellen mit Schuppen- beziehungsweise Krustenbildung. Zudem besteht eine Unterfunktion der Talg- und Schweißdrüsen, was die trockene Haut erklärt. Das atopische Ekzem, zu welchem die Neurodermitis zählt, besitzt eine genetische Basis, wird jedoch maßgeblich geprägt von endogen (im Körper selbst entstandenen) und exogenen (von außen wirkenden) Faktoren. Damit verbunden ist eine Antikörperbildung gegen verschiedene, allergieauslösende Stoffe aus der Umwelt. Dies bedeutet:

Die Neurodermitis selbst kann nicht vererbt werden, sondern nur die Veranlagung dazu!

Die Neurodermitis entsteht meistens im dritten Lebensmonat und zeigt sich durch Rötungen, Bläschenbildung und Pappeln an den bevorzugten Stellen wie Gesicht und Kopfhaut. Später greift sie auf den Rumpf (vor allem im Windelbereich) und auf die Streckseiten der Extremitäten über. Durch das juckreizbedingte Kratzen entstehen nässende, entzündliche und / oder krustöse Hauterscheinungen, auch Milchschorf genannt.

Im Kleinkindes- und Kindesalter tritt sie mehr als chronische, ekzematöse Dermatitis mit juckenden Bläschen auf. Typisch ist der Befall von Gelenkbeugen wie Ellenbeugen, Kniekehlen, Hand- und Fußgelenke und Hals sowie häufig an den Händen.

Welche Faktoren begünstigen die Entstehung der Neurodermitis?

Trotz wissenschaftlicher Fortschritte sind die Ursachen immer noch nicht ganz geklärt. Es steht jedoch fest, dass mehrere Faktoren, wie die erbliche Veranlagung, eine Unterfunktion der Talg- und Schweißdrüsen (trockene Haut!) sowie vor allem die allergische Reaktion mit starkem Juckreiz, daran beteiligt sind.

Das ganze wäre nur halb so schlimm, wenn es nur nicht jucken würde

beziehungsweise, die Neurodermitis müsste nur in den wenigsten Fällen intensiv behandelt werden. Eine entsprechende Hautpflege würde in der Regel genügen. Nichts desto trotz muss parallel dazu versucht werden das „allergische Gesicht“ der Neurodermitis der Abheilung zuzuführen, damit nicht später zum Beispiel eine Asthma-Erkrankung daraus entsteht!

Völlig falsch läuft demzufolge eigentlich nur der Übereifer des körpereigenen Immunsystems gegen körperfremde Stoffe, also die allergische Reaktion verbunden mit intensivem Juckreiz und Hautrötungen.

Das Immunsystem schießt mit Kanonen auf Spatzen

statt die auslösenden Faktoren (Substanzen) „ohne großes Aufsehen“ zu verdauen, zu verwerten, zu verbrennen oder sie der Ausscheidung zuzuführen.

Welche konventionellen Therapien werden zur Behandlung der Neurodermitis angeboten?

In der Medizin kommen juckreizstillende, entzündungshemmende und beruhigende Präparate zur Anwendung. Dabei handelt es sich um:

Der Nachteil dieser Produkte ist, abgesehen von den zum Teil schweren und für den Organismus kaum zumutbaren Nebenwirkungen, dass nur die Symptome bekämpft werden und die Wirkung nur anhält, solange das Präparat angewendet wird. Zudem ist durch dieses „Wegdrücken“ der Symptome das Risiko hoch, dass der betreffende Patient später an Asthma oder generell an einer Allergie erkranken könnte.

Unverträglichkeits-Tests

Oftmals wird auch versucht die Überempfindlichkeitsreaktionen „auszutesten“ beziehungsweise die allergieauslösenden Stoffe mit speziellen Tests aufzuspüren. Reagiert das Immunsystem auf die eine oder andere Substanz, wird so genannt desensibilisiert oder, wenn es sich um bestimmte Nahrungsbestandteile handelt, ein Verzicht darauf verordnet. Leider lassen sich mit solchen Tests nie alle Allergene finden beziehungsweise ist in der Regel nicht nur ein Stoff der Übeltäter, sondern meistens sind es mehrere Substanzen oder eben Stoffgemische.

Nachhilfestunden für das Immunsystem

Bei der Neurodermitis geht es also in erster Linie um ein „ausgeflipptes“ Immunsystem, welches überreagiert. Keinesfalls sollte die Aktivität des Immunsystems durch Immunsupressiva unterdrückt werden, da damit die generelle Abwehrleistung des Körpers geschwächt wird und ihn für alle möglichen Krankheiten anfälliger macht

Das Immunsystem benötigt lediglich einen versierten Lehrmeister, welcher ihm so quasi wieder Manieren beibringt beziehungsweise es neu auf die Begegnung mit Allergenen einstellt und programmiert!

Wie funktioniert die Methode mit dem körpereigenen „Impfstoff“?

Als Ausgangsstoff dient das Blut des Patienten. Bei einer aktiven Neurodermitis ist, neben anderen Faktoren, die Antigen – Antikörper-Reaktion voll im Gange. Dies bedeutet, dass im Patientenblut eine grosse Anzahl von Allergenen (Antigene) vorhanden ist, auf welche der Organismus, wie erwähnt, mit Kanonen auf Spatzen schiesst.

Das Ziel der Impfung mit aufgearbeitetem, körpereigenen Blut ist es, dem Immunsystem beizubringen, dass es eigentlich gar keine Veranlassung hat, derart überzureagieren!

Mit körpereigenem IMPF-SERUM HSZ zum Erfolg

Mit dem IMPF-SERUM HSZ hat das HAUT- UND SCHMERZ-ZENTRUM eine neue Methode entwickelt, mit welcher es möglich wird, die Neurodermitis beziehungsweise die allergische Seite davon (Juckreiz / Hautveränderungen) sowie die Talg- und Schweissdrüsenunterfunktion (trockene Haut) erfolgversprechend zu behandeln.

Was genau läuft bei einer Überempfindlichkeitsreaktion ab?

Das Immunsystem ist unter anderem dafür verantwortlich, alle körperfremden Stoffe, auch Antigene genannt, zu erkennen beziehungsweise rasch und zuverlässig aus dem Körper zu entfernen. Reagiert der Organismus allergisch, produziert das Immunsystem eine Unmenge von so genannten Antikörpern. Diese setzen sich an den so genannten Mastzellen fest und veranlassen sie, bestimmte Botenstoffe freizusetzen, welche ihrerseits die Allergie, vorwiegend durch das Hormon Histamin, in Gang setzen. Es kommt zu Rötungen und Juckreiz. Mastzellen befinden sich aber auch in den Schleimhäuten des Atmungs- und Verdauungstraktes, weshalb sich auch an diesen Orten allergische Reaktionen manifestieren können. Nun wird auch klar, weshalb es bei einer Unterdrückung der Neurodermitis-Symptome in einem späteren Zeitpunkt andere, allergische Erkrankungen entstehen können.

Wie wird das IMPF-SERUM HSZ hergestellt?

Im Labor werden gewisse Blutbestandteile sowie die darin vorhanden Allergene aufbereitet und daraus verschiedene Serum-Konzentrationen hergestellt.

Der Patient verabreicht sich „sein Blut“ während drei Wochen nach einem ganz bestimmten Dosierungsplan.

Bei Säuglingen und Kleinkindern mittels Tropfen, bei Erwachsenen durch schmerzfreie Eigen-Injektionen mit hauchdünnen Kanülen unter die Haut.

Der Körper erkennt, dass auf der Mundschleimhaut (bei oraler Applikation) bzw. im Gewebe (bei Injektionen) so genannte „freie Allergene“ vorhanden sind. Weil diese jedoch hoch verdünnt sind (in der höchsten Verdünnungsstufe 1:1'000'000'000'000'000!), sieht er keine Veranlassung darauf zu reagieren bzw. eine weitere Überreaktion auszulösen. Während der Behandlungsdauer wird das Immunsystem mit immer konzentrierteren Allergenmengen konfrontiert. Mit den dadurch stetig steigenden Reizen wird dem Immunsystem die so genannte Immunantwort (allergische Reaktion) schrittweise abgewöhnt.

Im weitesten Sinne wird das Immunsystem umprogrammiert beziehungsweise gegen die allergische Seite der Neurodermitis geimpft!

Erfahrungen zeigen, dass mit dem IMPF-SERUM HSZ

Wie läuft die Behandlung praktisch ab?

Für die genaue Abklärung und die Blutentnahme erscheint der Patient einmal. Bei dieser Erstkonsultation wird dem Patienten die Einnahme erklärt bzw. gezeigt, wie die Injektionen schmerzfrei und absolut risikofrei zu setzen sind.

Die Aufbereitung des Blutes nimmt ca. 10 Tage in Anspruch. Danach erhält der Patient vom HSZ die entsprechenden Seren (allenfalls mit dem Injektionsmaterial (Spritze, Kanüle, Alkohol-Tupfer) mit einem genauen Anwendungsplan per Post zugesandt.

Nach Beendigung des ersten, dreiwöchigen Durchgangs (oder im Bedarfsfall auch früher) meldet sich der Patient telefonisch beim HSZ und berichtet über den Verlauf bzw. über den momentanen Zustand der Neurodermitis. Aufgrund dessen erhält der Patient einen neuen Plan (die Applikationen können je nach Verlauf in Konzentration und Menge angepasst werden) zur Fortführung der Therapie.

Es sind also keine weiteren Blutentnahmen notwendig. Das IMPF-SERUM HSZ reicht theoretisch für 20 mal 21 Tage. In der Praxis sind jedoch nicht so viele Applikationen notwendig. Meistens genügen 3-5 Serien zu 21 Tagen.

Was kostet die Behandlung mit dem IMPF-SERUM HSZ?

Die Herstellung des IMPF-SERUM HSZ kostet komplett 480 Franken / 320 Euro.

Hat die Behandlung mit dem IMPF-SERUM HSZ Nebenwirkungen?

Nein. Es kann jedoch vorkommen, dass sich die Neurodermitis kurzfristig verstärkt. Diese Reaktionen zeigen, dass der Patient auf die Behandlung anspricht und sind deshalb nicht unerwünscht. Sie klingen jedoch sehr rasch wieder ab.

Spezielle Tipps und Zusatzbehandlungen

Umstellung der Ernährung

Bestenfalls kann nur kurzfristig eine Beruhigung oder Erleichterung bei einer Umstellung der Ernährung beobachtet werden. Dies weil nicht nur einzelne Nahrungsbestandteile die allergische Reaktion auslösen können sondern auch andere Stoffe oder eben beide zusammen. Meistens sind es, wie erwähnt, Stoffgemische.

Das Immunsystem muss wieder lernen mit allen Stoffen, ohne die Bildung einer allergischen Reaktion, normal umzugehen (siehe IMPF-SERUM HSZ!)

Eine Ausgliederung bestimmter Stoffe aus dem Essensplan ist so gut wie unmöglich, da solche Substanzen versteckt anderswo ebenfalls vorkommen können (zum Beispiel >Milcheiweiß< in Schokoladen oder in Wurstwaren).

Sofern durch die Einnahme von Sauermilchprodukten (z.B. Yoghurt) nicht ausdrücklich eine Verschlimmerung beobachtet wird, sollten diese Produkte vermehrt verzehrt werden. Sie tragen zur Wiederherstellung einer physiologisch natürlichen Darmflora bei.

Trockene, leicht juckende Haut

In vielen Fällen handelt es sich bei diesen Symptomen nicht um eine Neurodermitis. Meistens ist die trockene Luft im Winter, zusammen mit der Heizwärme, daran schuld und es genügt, die Haut mit speziellen Präparaten einzucremen. Keine alkoholhaltigen Produkte verwenden!

Hautaufbau

Nicht selten ist die Haut, auch durch vorangegangene, allenfalls falsche Therapien, stark geschädigt bzw. sie ist teilweise sehr dünn und / oder krustös und spröde geworden.

Dieser Zustand muss unbedingt gestoppt und die Haut wieder auf eine normale Dicke regeneriert werden, da sich sonst Keime (Viren, Bakterien, Sporen, etc.) einschleichen können, was wiederum zu weiteren Hauterkrankungen führen kann. Zu diesem Zweck wurde im HAUT- UND SCHMERZ-ZENTRUM das Produkt REACTI-DERM HSZ entwickelt. Diese Creme befeuchtet die Haut und fördert die Bildung von neuen, gesunden Hautzellen.

2004


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Update: 6.2.2004